Zwei Kirchengemeinden schließen einen Bund

Fürbitten

Am 29. Dezember 2019 feierten die evangelischen Kirchengemeinden Angersbach und Rudlos ihre, im März beschlossene Fusion zum 1. Januar 2020.


Jahrzehntelang lebten sie in einer „wilden Ehe", wie Pfr. Kießling in seiner Begrüßung betonte. Das „miteinander Tun" gehörte selbstverständlich dazu, die Menschen verstanden sich gut.
In einem so kleinen Dorf wie Rudlos ist es nicht einfach christliches Gemeindeleben attraktiv zu gestalten. Die Verwaltungsarbeiten, die Planung der Gottesdienste und anderes, enthielten die Stellenpläne der Angersbacher Pfarrer.

Am letzten Dezembersonntag zogen die Kirchenvorstände aus Angersbach und Rudlos gemeinsam in die Kirche ein, um einen festlichen Fusions-Gottesdienst mit Abendmahl zu feiern.
Dekanin Dr. Dorette Seibert predigte über Verse aus dem Hiobbuch im alten Testament und übergab die Fusions-Urkunden den Vorsitzenden Inge-Lore Möller (Angersbach) und Hubert Faust (Rudlos).
Mitglieder der Kirchenvorstände übernahmen verschiedene Teile der Liturgie.
Der Vakanzvertreter Pfr. Sven Kießling lud die Besucher zum Heiligen Abendmahl ein.
Viele musikalische Beiträge bereicherten die christliche Feier. So hörte man den Blockflötenkreis Angersbach unter Leitung von Karla Weidmann, das Gesangsensemble der Musikkulturschule mit Gabriele Janneck und Querflöten.

Pfrin. Jutta Weinmann, die vor ihrem Ruhestand den Verwaltungsakt der Fusion in die Wege geleitet hat, sprach ein Grußwort.

Die Gottesdienstbesucher freuten sich, dass das Pfarrehepaar Kerstin und Michael Gütgemann an diesem Festtag dabei sein konnten.
Sie werden zukünftig die neue evangelische Kirchengemeinde Angersbach-Rudlos mit einem Vorstand leiten.
Mit guten Gesprächen, Sekt und Knabbergebäck in der Kirche endete die Fusionsfeier.

Inge-Lore Möller
Kirchenvorstand Angersbach

Text & Bilder © Inge-Lore Möller

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© Text & Bilder © Inge-Lore Möller

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